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Zertifizierte Referenzmaterialien zur Überprüfung auf Streulicht

Streulicht (Falschlicht) ist Licht, das detektiert wird, aber nicht zur gewählten Messwellenlänge gehört. Ursachen für diesen Effekt sind Streuung, Beugungseffekte oder eine schlechte Einstellung des Messinstrumentes. Streulicht ist problematisch, da es den Bereich der messbaren Absorption verringert und die Linearität des Zusammenhangs von Konzentration und Absorption verschlechtert.

Streulicht kann bei jeder Wellenlänge zum Problem werden, aber je geringer der Energiedurchsatz ist, z.B. wenn man im UV-Bereich misst, desto mehr beeinflusst der Streulichtanteil den Messwert.

Will man das Gerät auf Streulicht überprüfen, so benötigt man Filter, die ein sehr scharf abgegrenztes Spektrum haben (sogenannte Cut-Off-Filter). Hellma Analytics Streulicht-Filter lassen Licht unterhalb einer bestimmten Wellenlänge (Cut-Off-Wellenlänge) nicht mehr passieren. Bei den in dem ausgeblendeten Wellenlängenbereich angezeigten Transmissionswerten handelt es sich folglich um Streulicht.

Um den Streulichtanteil realistisch einschätzen zu können, sollte ein Filter gewählt werden, dessen Cut-Off-Wellenlänge möglichst nah oberhalb der benötigten Wellenlänge liegt. Die folgende Tabelle zeigt die von Hellma angebotenen Lösungen für Streulicht-Messungen bei den Cut-Off-Wellenlängen 200 nm, 259 nm, 325nm und 385 nm bzw. darunter.

ÜberprüfungKalibrier-StandardPharmakopöeASTM
EPDABUSP
StreulichtKaliumchlorid-FlüssigfilterXXXX
Natriumiodid-FlüssigfilterXX
Natriumnitrit-FlüssigfilterXX
AcetonX

In der Europäischen Pharmakopöe (8. Ausgabe) ist die Überprüfung auf Streulicht wie folgt beschrieben:

„Das Streulicht kann bei einer bestimmten Wellenlänge mit geeigneten Filtern oder Lösungen gemessen werden: zum Beispiel muss die Absorption einer Lösung von Kaliumchlorid R (12 g/ l) zwischen 220 nm und 200 nm in einer Schichtdicke von 1 cm steil ansteigen und bei einer Wellenlänge von 198 nm größer als 2 sein, gemessen gegen Wasser (Referenz) als Kompensationsflüssigkeit.“

In der USP 857 (39. Ausgabe) ist die Überprüfung auf Streulicht wie folgt beschrieben:

Original text: “When using a 5 mm path length cell (filled with the same filter) as the reference cell and then measuring the 10 mm cell over the required spectral range, analysts can calculate the stray light value from the observed maximum absorbance using the formula”.

Das bedeutet, hier wird bei einem Einstrahl-Photometer zunächst der Referenzfilter mit 5 mm Schichtdicke (gefüllt mit der der gleichen Lösung) gemessen, danach wird der 10 mm Streulichtfilter über den gleichen erforderlichen Spektralbereich gemessen.
Bei einem Zweistrahl-Photometer wird der Streulichtfilter mit der Schichtdicke 10 mm gegen den Referenzfilter (gefüllt mit der gleichen Lösung) mit 5 mm Schichtdicke gemessen.

Der Streulichtwert kann nun, ausgehend vom erhaltenen Absorptions-Maximum mit Hilfe der folgenden Formel berechnet werden:
Sλ = 0.25 x 10^(-2A) λ
Hierbei gelten folgende Bedingungen: Aλ ≥ 0.7 Abs und Sλ ≤ 0.01
Aλ = gemessene maximale Absorption bei Wellenlänge λ
Sλ= berechneter Streulichtwert bei Wellenlänge λ

Weitere Informationen:

 

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