7 April 2010 Hellma acquires Schott Lithotec´s calcium fluoride production
Müllheim. Mit der Übernahme der Kalziumfluorid-Produktion des
weltweit führenden Herstellers von Kalziumfluorid-Kristallen, Schott
Lithotec in Jena, stärkt Hellma seine Marktposition und baut sein
Angebotsportfolio strategisch aus. Die 1998 gegründete Schott
Lithotec ist auf optische Materialien spezialisiert, die in Anlagen zur
Produktion von Mikrochips eingesetzt werden. In der übernommenen Sparte werden über 40 Mitarbeiter am Standort Jena weiter beschäftigt. Das Hightech-Material Kalziumfluorid wird aufgrund seiner hohen Strahlungsresistenz und optischen Güte unter Laserbeschuss in der Lithografie als Linsenmaterial eingesetzt.
Das neue Unternehmen wird unter dem Namen Hellma Materials firmieren und am 7. April in die Hellma Gruppe eingegliedert. „Mit dieser neuen Akquisition treiben wir die über 85-jährige Erfolgsgeschichte der Hellma weiter voran. Auch in 2010 wird Hellma weiter wachsen.“ kündigt Lutz Mayer, Geschäftsführer der Hellma Gruppe an. Seit 1991 gehört bereits das Unternehmen Hellma Optik GmbH in Jena, Hersteller optischer Komponenten für Laser- und Lithografieanwendungen, zur Hellma Gruppe.
Die 1922 gegründete Hellma ist Weltmarktführer für Küvetten und optische Komponenten aus Glas und Quarzglas für die moderne Analytik. In 14 Ländern ist das Unternehmen mit eigenen Tochtergesellschaften präsent und in über 50 Ländern vertreten.
Weltweit arbeiten über 350 Mitarbeiter für Hellma.
17 February 2010 Hellma supports Germany’s excellence clusters with innovative competence in technology
Müllheim. Hochspannung bis zur letzten Sekunde! Würde der Spitzencluster MicroTec Südwest diesmal punkten können und damit den Weg zur Spitze im Bereich der Mikrosystemtechnik beschreiten? Bei der Hellma GmbH & Co. KG in Müllheim fieberte man gespannt mit.
Denn die Hellma unterstützte eines der Cluster-Projekte mit Ihrer Technologie-Kompetenz in der Mikrobearbeitung von Glas und Quarzglas. Die Anstrengungen sollten sich lohnen. Der Cluster gewann Ende Januar den Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und sicherte sich somit eine Förderung seiner Technologieprojekte durch das BMBF. Auch das Land Baden-Württemberg unterstützt die infrastrukturellen Maßnahmen zum
Ausbau des Clusters und des Clustermanagements.
Die Mikrosystemtechnik ermöglicht neue, innovative Produkte und Prozesse und liefert intelligente Antworten auf drängende Fragen zu den Themen der Zukunft - Umweltschutz, Energieeffizienz, Ressourcenschonung, nachhaltige Weiterentwicklung von Mobilität und Individualverkehr sowie Sicherung der Gesundheitsversorgung. Winzige Teile fügen sich nach dem Vorbild der Natur zu Systemen, die Großes bewirken: umweltfreundlichere Autos, effizientere Maschinen, präzisere Therapien etc. Der Cluster verfügt im Dreiländereck Deutschland, Frankreich und Schweiz über eine sehr hohe Dichte an exzellenten Hochschulen und Forschungsinstituten, Weltmarktführern wie die Hellma und weiteren Mittelständlern. Durch den Gewinn des Wettbewerbs werden die beteiligten Unternehmen Ihre Marktposition in der Mikrosystemtechnik weiter ausbauen und so auch weiterhin qualifizierte Arbeitsplätze schaffen können. Die Hellma wurde bereits beim Innovationspreis des Landes Baden Württemberg 2008 für ihre besondere Innovationsleistung ausgezeichnet.
Weiterführende Links:
Die Hellma GmbH & Co. KG: www.hellma.com
Der Spitzencluster im Überblick: www.microtec-suedwest.de
Die Mikrosystemtechnik Baden Württemberg e.V.: www.mstbw.de
12 February 2010 Greater efficiency using process analysis systems based on fibre-optical probes
Versteckt und kaum sichtbar verbaut, aber äußerst effektiv. Hellma´s Faseroptische Sonde ist das analytische Herz des innovativen Prozessanalysensystems von Dausch Technologies GmbH für die Getränkeindustrie. Die Sonde misst fortlaufend mehrere Qualitätsparameter, z.B. Säuregehalt, Rezeptursteuerung, Basennachweis, Produktprofil, Temperatur uvm. Diese online/inline- Prozesskontrolle macht es möglich, Produktionsanlagen effizient und kostenoptimiert zu betreiben. Die zeitintensive Probenentnahme zur Qualitätskontrolle im Labor gehört der Vergangenheit an. Darüber hinaus kann die Kontrolle und Dokumentation der Qualitäts-parameter sehr effizient gestaltet werden.
Die Produktanforderungen in der Lebensmittelindustrie sind sehr hoch – insbesondere, was das Design betrifft. Hier besticht die Sonde durch ein individuell angepasstes Äußeres, was den aktuellen Hygienestandards entspricht. Dasselbe gilt für die verwendeten Materialen wie Edelstahl, Saphir und O-Ringe. Die Sonde ist gegenüber SIP/CIP (Sterilization in Place/ Cleaning in Place) beständig, um so den Reinigungsprozess problemlos zu überstehen.
Hellma ist Weltmarktführer und Lösungsanbieter für Küvetten und optische Bauteile aus Glas und Quarz für die moderne optische Analytik.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.hellma.com
2 November 2009 Calibration standards from the accredited DKD calibration laboratory of Hellma
Müllheim, 2. November 2009 - Hellma setzt Standards als akkreditiertes DKD-Kalibrierlabor.
Mit der Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025 verfügt die Hellma GmbH & Co. KG über das einzige akkreditierte Kalibrierlabor in Deutschland, das flüssige und feste Kalibrierfilter zur Überprüfung von Spektralphotometern herstellt und zertifiziert.
Gestiegene Sicherheits- und Qualitätsanforderungen im Umfeld von Laboratorien verlangen zunehmend die lückenlose Rück- führbarkeit von Messergebnissen auf einen möglichst international anerkannten Standard. Eine Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025 sichert die Rückführbarkeit der durchgeführten Kalibrierungen auf Referenzen der NIST, womit eine internationale Vergleichbarkeit der Messergebnisse sichergestellt wird. Abläufe in Laboratorien erhalten dadurch eine höhere Transparenz und bessere Absicherung Ihrer Messergebnisse.
Hellma bietet ein umfassendes Produktprogramm an festen und flüssigen Kalibrierfiltern an und führt bereits seit einigen Jahren Kalibrierungen durch. Durch die Akkreditierung des DKD erhält Hellma nun auch die formelle Anerkennung der fachlichen und technischen Kompetenz. Diese basiert auf einer intakten und gut gepflegten technischen Infrastruktur, auf den Erfahrungen und Fähigkeiten von hochqualifiziertem Personal sowie auf einem effektiven Qualitätsmanagement-System. Die Akkreditierung nach der DIN EN ISO 17025 knüpft sich nahtlos an die bereits vorhandenen Qualitätsmanagement-Systeme DIN EN ISO 9001 und 14001 an.
18 September 2009
Holm Kändler is Technical Director of Hellma
Müllheim, 18. September 2009 – Die Hellma GmbH & Co. KG, Weltmarktführer für Küvetten und optischen Komponenten aus Glas und Quarzglas für die moderne Analytik – stellt strategische Weichen für die Zukunft.
Holm Kändler (40) wurde ab sofort die Verantwortung als Technischer Leiter des Unternehmens übertragen. In dieser Funktion verfügt Holm Kändler über Einzelprokura.
Nach einem Maschinenbau-Studium an der TU Berlin begann Kändler seine Karriere als Entwicklungs- ingenieur bei einem Hersteller für
Spektralfotometer in Hamburg. Von 2003 bis dato war Holm Kändler bereits als Leiter Entwicklung bei der Hellma tätig. Unter anderem ist die beim Innovationspreis Baden-Württemberg ausgezeichnete TrayCell – eine faseroptische Messzelle zu Spektralanalyse kleinster Probenmengen – in dieser Zeit entstanden. Als Technischer Leiter liegt nun sein Aufgabenschwerpunkt in der Optimierung und Weiterentwicklung des technischen Bereichs um die Spitzenposition von Hellma weiter auszubauen.
„Mit bestens ausgebildetem Personal und unseren innovativen Technologien werden wir unseren Kunden fundiertes Know-How in Sachen Glasbearbeitung mit höchster Präzision zur Verfügung stellen“ so der Technische Leiter. „Gerade als Zulieferer von optischen
Komponenten wird ein technologischer Vorsprung zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor am Markt. Davon profitieren unsere Kunden wie auch wir gleichermaßen.“
Kändlers Verantwortungsbereiche umfassen Produktion, Qualitätswesen, Entwicklung, Produktmanagement, Technologiemanagement
sowie das Kalibrierlabor.
Die Geschäftsfelder der 1922 gegründeten Hellma GmbH & Co. KG umfassen Küvetten, Faseroptische Systeme, Kalibrierstandards, Lösungen zur Analyse kleinster Probenmengen sowie Plan-, Zylinder und torische Optiken. Hellma versteht sich als der Lösungsanbieter in Sachen optische Komponenten aus Glas und Quarzglas für die moderne Analytik. Weltweit arbeiten 290 Mitarbeiter an dieser Strategie.
In 13 Ländern ist das Unternehmen mit eigenen Vertriebs-Tochtergesellschaften präsent und in über 50 Ländern vertreten. Fundiertes Spezialwissen und einzigartige Technologien in der Glas und Quarzglasbearbeitung fließen in die über 1.700 Serienprodukte sowie Sonderanfertigungen der Hellma ein.
