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Schichtdicke

Das Lambert-Beer'sche Gesetz sagt, dass die Konzentration einer Probe aus dem Absorptionswert errechnet werden kann, wenn die Schichtdicke bekannt ist. Deshalb sind Küvetten mit einer sehr hohen Genauigkeit der Schichtdicke zu fertigen oder es ist nachträglich die individuelle Schichtdicke einer Küvette zu bestimmen und mit einem Prüfzertifikat auszuweisen.

Schlieren

sind meist fadenförmige oder strähnige Bereiche im Glas, die man aufgrund ihrer unterschiedlichen Brechzahl optisch wahrnehmen kann.

Sichtbares Spektrum

ist ein Teil des optischen Spektrums. Es umfasst den Wellenlängenbereich elektromagnetischer Strahlung von 380 bis 780 nm. Dieser Bereich wird allgemein als Licht bezeichnet. Nur in diesem Gebiet ist das menschliche Auge in der Lage, elektromagnetische Strahlung zu "sehen".

Solarisation

nennt man hauptsächlich die bleibende oder manchmal auch reversible Verfärbung gewisser Gläser unter dem Einfluss von Strahlung mit hohem UV-Anteil. Diese Verfärbung ist verbunden mit einer Verminderung der Transmission im Durchlassbereich.

Spektral ausgemessen

Auf Wunsch können Küvetten zu einem Satz zusammengestellt werden, in dem alle Küvetten, leer gemessen, den gleichen Transmissionswert bei einer bestimmten Wellenlänge aufweisen. Wegen der Gültigkeit des Lambert-Beer’schen Gesetzes sollten die Schichtdicke bei Sätzen von Küvetten mit kleinen Schichtdicken (unter 1 mm) möglichst gut übereinstimmen.

Spektraler Reflexionsgrad

Der spektrale Reflexionsgrad ist das Verhältnis des zurückgestrahlten Strahlungsflusses zum auffallenden Strahlungsfluss bei einer bestimmten Wellenlänge.

Spektraler Transmissionsgrad (Transmissionsgrad, spektraler)

Verhältnis des durchgelassenen Lichts zum auftreffenden Licht bei einer bestimmten Wellenlänge. Der Transmissionsgrad wird neben dem spektralen Absorptionsgrad (früher Extinktion) an den Photometern angezeigt.

Spektrum

Verteilung der Intensität einer elektromagnetischen Strahlung über die Wellenlänge. Der für die industrielle Photometrie interessierende Bereich umfasst die Lichtwellen, d. h. das sichtbare, das ultraviolette und das infrarote Licht. Mit Prismen oder Gittern erzeugte Spektren machen die Spektralfarben des verwendeten Lichts sichtbar, beginnend beim kurzwelligen Violett über Blau, Grün, Gelb, Orange bis zum langwelligen Rot.

Strahlungsbereich, naher Infrarot- (NIR)

auch abgekürzt als IR-Strahlung bezeichnet, ist nicht sichtbare elektromagnetische Strahlung im langwelligen Bereich des optischen Spektrums. Der Wellenlängenbereich der IR-Strahlung liegt zwischen 780 nm und 1 mm. Man unterteilt diese Strahlung zur weiteren Kennzeichnung in Nahes Infrarot (NIR), Mittleres und Fernes IR. Infrarotstrahlung löst Wärmempfindungen aus, deshalb spricht man auch oft von Wärmestrahlung.

Strahlungsbereich, sichtbarer (Sichtbares Spektrum)

ist ein Teil des optischen Spektrums. Es umfasst den Wellenlängenbereich elektromagnetischer Strahlung von 380 bis 780 nm. Dieser Bereich wird allgemein als Licht bezeichnet. Nur in diesem Gebiet ist das menschliche Auge in der Lage, elektromagnetische Strahlung zu "sehen".

Streulicht

In einem optisch homogenen Medium bewegt sich das Licht geradlinig fort. Änderung der optischen Eigenschaften durch ein Hindernis lenkt den Lichtstrahl von seiner Bahn ab. Diesen physikalischen Vorgang nennt man Streuung von Licht an Teilchen. Lichtstreuung ist die Ursache für eine Trübung.

Streulichtmessungen

Küvetten für Meist zylinderförmige Küvetten, die hohe Anforderungen an die Freiheit von Kratzern, Blasen und Schlieren erfüllen müssen.

Streuverluste

Neben der Absorption von Strahlung beim Durchgang durch ein optisches Medium wie z. B. Glas kann auch durch Streuung (Streulicht) eine Intensitätsverringerung der durchgelassenen Strahlung verursacht werden.

SUPRASIL

Synthetisches Quarzglas der Heraeus Quarzglas GmbH.

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